Kinaesthetics als Konzept wurde Anfang der 80 iger Jahre von den Amerikanern Dr. Lenny Maietta und Dr. Frank Hatch begründet. Beide befassten sich auf der Grundlage eines Studiums der Verhaltenskybernetik mit der Frage nach der Bedeutung von Bewegungswahrnehmung für lebende Systeme.

Maietta und Hatch waren Schüler des Kybernetikes K.U. Smith. Zu Beginn ihrer Tätigkeiten gestalteten sie Bewegungskurse, die für Tänzer und später für Eltern und deren Neugeborene konzipiert waren. Der erste Kurs mit Pflegenden fand durch Kontakt mit einer Krankenschwester statt. Es entwickelte sich daraus und im Verlauf weiterer Kurse das Programm Kinaesthetics in der Pflege. Weitere Programme sind Kinaesthetics Infant Handling und Kinaesthetics Kreativität.

Gemeinsam mit Kursteilnehmern entwickelten Lenny Maietta und Frank Hatch eine Unterteilung wie Bewegung und Bewegungswahrnehmung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und beschrieben werden kann. Die Begrifflichkeiten und Symbole der 6 Konzepte sind entstanden und bis heute wesentlicher Baustein für das Erlernen von Kinaesthetics.

Das Konzept Kinaesthetics hat sich in den 30 Jahren ständig weiterentwickelt. Die Programme umfassen den persönlichen Bereich, den professionellen Bereich und den organisationalen Bereich. In allen Bereichen gibt es verschiedene Stufen, in denen man sich qualifizieren kann und die Kompetenz entwickelt, selbst Kurse zu gestalten.

Seit 2006 bietet das EKA mit Sitz in Österreich eine europäische Plattform, welche die Länderorganisationen der europäischen Länder zusammenführt.

In kontinuierlicher Beschäftigung mit der Entwicklung in der Gesellschaft und insbesondere den Sektoren Gesundheit, Alter und Bildung ist die Organisation EKA (European Kinaesthetics Asscociation) einteils mit Forschung zu Kinaesthetics (Wirkungsforschung) andernteils mit der Anpassung des Bildungsprogramms Kinaesthetics (Kursangebote).beschäftigt. Hierzu wird europaweit, auf verschiedenen Ebenen und projektbezogen gearbeitet.