Gefrierschnitt zur Schnellschnittuntersuchung
Schnellfärbung eines zytologischen Präparates

(in Kooperation mit dem Brustzentrum)

Kleine Gewebeproben aus einem Knoten der Brust werden mikroskopisch untersucht. Erst dann steht fest, ob es sich um eine gutartige Gewebsvermehrung, einen Krebsvorläufer oder bereits um Brustkrebs handelt.

Moderne Operationstechniken erlauben heute in der Mehrzahl der Brustkrebserkrankungen eine brusterhaltende Therapie, bei der nur der Brustkrebs entfernt wird. Eine Voraussetzung dafür ist, dass wir mikroskopisch genau messen, wie breit der Sicherheitsabstand zwischen Tumor und gesundem Gewebe ist und ob der Brustkrebs somit sicher komplett entfernt ist. Bereits während der Operation können wir in einer Schnellschnittuntersuchung in wenigen Minuten zusätzlich sagen, ob bereits eine Metastase in einem Lymphknoten vorliegt oder nicht. Davon hängt ab, ob die übrigen Lymphknoten belassen werden können.

Die moderne medikamentöse Behandlung von Brustkrebs wirkt nur, wenn der Tumor für das eingesetzte Medikament empfindlich ist. Genau dies können wir mit immunhistochemischen Untersuchungen der Tumorzellen vorhersagen.

Auf das bei uns konservierte Tumorgewebe kann auch viele Jahre später noch zugegriffen werden, falls neue Behandlungsmöglichkeiten zusätzliche Untersuchungen erfordern.

Dieser Brustkrebs hat Östrogenrezeptoren
Dieser Brustkrebs exprimiert HER-2/neu