Angiografie
angio

Ausstattung/Geräte

  • Biplanare Angiographie-Anlage (Philips Allura Xper FD 20/20)
  • Multifunktionsarbeitsplatz (MD Eleva) der Firma Philips.

Untersuchungsspektrum

  • DSA der Halsgefäße
  • DSA der Hirngefäße
  • Spinale Angiographien
  • Neurointerventionen

Was versteht man unter Angiographie?

Die Angiographie ist eine Methode zur Darstellung von Blutgefäßen, hierbei sowohl von Arterien als auch von Venen. Zur röntgenologischen Darstellung der Gefäße wird ein jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht, das in aller Regel sehr gut verträglich ist und selten Nebenwirkungen zeigt.

Vorbereitung zur Untersuchung

Die neuroradiologischen Untersuchungen - und hierbei insbesondere die selektive Darstellung der Hirngefäße - werden üblicherweise unter stationären Bedingungen durchgeführt. Die Untersuchung wird am nüchternen Patienten durchgeführt. Das heißt, der Patient sollte vier Stunden vor dem Eingriff nichts essen oder trinken.

Zuvor wird ein Arzt die Untersuchung und deren mögliche Komplikationen ausführlich sprechen. In diesem Gespräch wird auch über die seltenen Kontraindikationen zur Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel gesprochen.

Wie wird eine Angiographie durchgeführt?

Der Patient liegt auf einem Untersuchungstisch und wird mit sterilen Tüchern abgedeckt. In örtlicher Betäubung wird die Leistenarterie mit einer Hohlnadel punktiert und ein Zugang gelegt, über den verschiedene Untersuchungskatheter eingewechselt werden können. Über diese dann vor Ort gebrachten Katheter kann das Kontrastmittel, welches zum sichtbar machen der Gefäße dient, injiziert werden.

Die Untersuchung ist, abgesehen von der lokalen Betäubung an der Zugangsstelle, schmerzlos. Der Zeitaufwand beträgt je nach untersuchter Körperregion zwischen 30 und 90 Minuten. Bei ausgedehnten Eingriffen kann sich die Untersuchungs- bzw. Eingriffszeit verlängern.

Am Ende der Untersuchung wird das Kathetermaterial vom Arzt entfernt. Die Punktionsstelle wird manuell über ca. 15 Minuten komprimiert, anschließend wird für ca. 24 Stunden ein Druckverband zur Vermeidung eines Blutergusses angelegt.