„Entzündungsbestrahlung“

Eine niedrig dosierte Strahlenbehandlung hat eine entzündungshemmende und dadurch schmerzlindernde Wirkung. Dies ist seit vielen Jahrzehnten bekannt. Die günstigen Effekte einer solchen Therapie sind wissenschaftlich belegt. Eingesetzt wird die sogenannte Entzündungs- oder Röntgenreizbestrahlung heute vornehmlich bei Erkrankungen des muskuloskelettalen Systems.Hierzu gehören v. a. Arthrosen an Gelenken der Hand, der Schulter, der Hüfte oder des Knies. Eingesetzt wird die Entzündungsbestrahlung auch beim Fersensporn, beim Tennisellenbogen oder bei Schleimbeutelentzündungen (Bursitis). Nach Literaturdaten ist bei 60-80% der Patienten eine Schmerzlinderung oder dauerhafte Beschwerdefreiheit zu erzielen.

Die Entzündungsbestrahlung wird in insgesamt 4-8 Sitzungen von ca. 1 Minute Dauer durchgeführt. Bei 2-4 Terminen pro Woche ergibt sich eine Gesamtbehandlungszeit von 2-3 Wochen. Bis zur Beurteilung des Behandlungsergebnisses muss man danach etwa zwei Monate abwarten. Bestehen zu diesem Zeitpunkt noch Beschwerden, ist eine Wiederholung möglich.

Die Kosten für eine Entzündungsbestrahlung werden auch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.