Methodik

Wachstumshemmung und/ oder Auslöschung gut- oder bösartiger Gewebswucherungen mittels ionisierender Strahlung. „Umstimmung“ abakterieller chronisch entzündlicher Prozesse.

Ablauf einer Strahlenbehandlung

Sichtung und ggf. Ergänzung der vorhandenen Befunde

Überprüfung des onkologischen Therapiekonzepts anhand der Befundlage. Durch Teilnahme der Klinik an einer Reihe von interdisziplinären Fallbesprechungen können wenn notwendig weitere hausinterne oder externe Spezialisten hinzugezogen werden:

  • Onkologischer Arbeitskreis des Onkologischen Schwerpunkts/Zentrums Ludwigsburg-Bietigheim mit Tumorkonferenz des Brustzentrums Ludwigsburg Bietigheim
    mit Tumorkonferenz des Darmzentrums Ludwigsburg Bietigheim
  • Tumorkonferenz des Neurononkologischen Tumorzentrums mit Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Neuropathologie
  • Tumorboard des Onkologischen Zentrums am Robert Bosch Krankenhauses Stuttgart
  • Tumorboard des Lungenkrebszentrums an der Lungenklinik Schillerhöhe Gerlingen
  • Befundbesprechungen mit Institut für Röntgendiagnostik, und Institut für Neuroradiologie, Nuklearmedizin

Festlegung des strahlentherapeutischen Behandlungskonzepts

z. B. Bestrahlungstechnik, Dosis, Fraktionierung (Sitzungen/ Woche) und Kommunikation des Therapiekonzepts mit Patienten.

Bestrahlungsplanung

 

auf Basis von Röntgendurchleuchtungsbildern ("Simulation") und/ oder Computertomographiebildern (3-dimensionale Bestrahlungsplanung) auch unter Berücksichtigung von Kernspintomografien und/oder PET CT‘s.

Durchführung der Bestrahlung

je nach Krankheitsbild und zu bestrahlender Körperregion 4-5x / Woche mit insgesamt 5-35 Sitzungen, Dauer der einzelnen Sitzung wenige Minuten, meist ambulante Durchführung möglich, Behandlungen stets unter fachärztlicher Aufsicht.

Nachsorge

gemäß der "Richtlinien Strahlenschutz" vorgeschriebene Überprüfung des Therapieerfolges in Zusammenarbeit mit dem zuweisenden Haus/ Facharzt, Überprüfung auf mögliche unerwünschte Behandlungsfolgen.