Allgemeines

Musiktherapie - Bild 1
Musiktherapie - Bild 2

Musik kann Emotionen wecken oder verstärken, kann den Menschen aktivieren oder beruhigen, kann strukturieren oder entspannen.
Diese Eigenschaften macht sich die Musiktherapie zu Nutze, um einerseits die Möglichkeit zu geben, auf der nicht-sprachlichen Ebene bisher unausgesprochene Emotionen zum Ausdruck zu bringen oder aber Dinge in sich wahrzunehmen, die bisher verborgen waren. Das Singen aktiviert den Organismus, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und ruft Erinnerungen wach. Es hat eine befreiende und anregende Wirkung.

Ziele

Die Ziele der Musiktherapie sind vielfältig und richten sich nach der jeweiligen Problematik:

  • Aktivierung eigener Ressourcen
  • Entspannung
  • Innere Strukturierung und Stabilisierung
  • Selbst- bzw. Fremdwahrnehmung
  • Förderung der Kommunikations- und Kontaktfähigkeit
  • Entwicklung der eigenen Abgrenzungs- bzw. Anpassungsfähigkeit
  • Spielerisches Erproben neuer Verhaltensweisen und Bewältigungsstrategien

Vorgehensweise

Die Musiktherapie findet je nach Indikation in Gruppen- und/ oder Einzelsitzungen statt.

Aktive Musiktherapie

In der aktiven Musiktherapie wird auf verschiedensten Instrumenten (Trommeln, Saiteninstrumente u. a.),  nach eigenem Empfinden bzw. entsprechend einem vorgegebenen Thema gespielt. Hierfür sind keine musikalischen Vorkenntnisse erforderlich.

Rezeptive Musiktherapie

In der rezeptiven Musiktherapie wird Musik unter verschiedenen Aspekten (Körperwahrnehmung, emotionale Wahrnehmung, Entspannung) bewusst gehört.
Im Anschluss an das musikalische Geschehen werden die jeweiligen Erlebnisse und Wahrnehmungen besprochen und ggf. mit der persönlichen Lebenssituation in Zusammenhang gebracht.