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(Ultraschallgesteuerte Therapie von Lebermetastasen)

Die Radiofrequenzablation ist ein sicheres und komplikationsarmes Verfahren zur lokalen Therapie von nicht operablen Lebermetastasen oder primären Lebertumoren. Dabei bringt der Arzt sonographiegesteuert eine Elektrode durch die Haut in den Tumor ein. An der Hautoberfäche (typischerweise am Oberschenkel) werden ein oder mehrere Neutralelektroden plaziert. Über einen Wechselstromgenerator wird ein Stromfluss zwischen den Elektroden generiert, dies bewirkt eine Oszillation von Ionen im elektrischen Feld und eine Erhitzung des Gewebes unmittelbar um die Nadelelektrode auf 90 bis 100 Grad Celsius. Durch diese Hitzeeinwirkung wird das umliegende Tumorgewebe zerstört.

Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt. Nach einer unauffälligen stationären Überwachung kann der Patient bereits am Folgetag entlassen werden.