Bösartige Tumoren der Gallenwege können mit der sogenannten Photodynamischen Therapie behandelt werden.

Die Photodynamische Therapie (PDT) basiert auf der Aktivierung eines sogenannten Photosensitizers, welcher zunächst intravenös appliziert wird. Der intravenös applizierte Photosensibilisator reichert sich dann selektiv im Tumorgewebe an. Die Photoaktivierung wird mit Licht niedriger Wellenlänge (z. B. 630 nm) zwei Tage später durchgeführt und erfolgt über eine per ERC oder PTC im Gallengang platzierte Sonde. Diese aktiviert den Photosensibilisator im Tumorgewebe, welches die Tumorzellen selektiv durch Freisetzung von Sauerstoffradikalen und Auslösung des sog. programmierten Zelltodes (Apoptose) zerstört.
Wesentliche Nebenwirkung der Therapie ist eine vorübergehende Lichtempfindlichkeit der Haut.

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