Schmerztherapie (Analgesie) - Bild 1
Schmerztherapie (Analgesie) - Bild 2

An den Zentrumsstandorten Ludwigsburg, Bietigheim, Mühlacker, Neuenbürg und in der Orthopädischen Klinik Markgröningen sind spezielle Schmerzambulanzen etabliert.

Die Schmerztherapie betreut jährlich mehr als 5.000 stationäre und ambulante Patienten und setzt dabei das gesamte Spektrum an invasiven anästhesiologischen Methoden ein. Seit einigen Jahren werden in unserer Klinik auch implantierbare Schmerzpumpen angewandt.

In der postoperativen Schmerztherapie sind die zentralen und peripheren Nervenblockaden mit oder ohne Katheter ein Schwerpunkt, z.B. zur Frühmobilisation bei großen Baucheingriffen, sowie bei Endoprothesen der Schulter und des Knies oder in der Gefäßchirurgie zur Prophylaxe von Phantomschmerzen bei Amputationen. Die Regionalanästhesien werden dabei meist unter Ultraschallkontrolle angelegt.

Die Periduralanästhesie ist in der Geburtshilfe, sowie bei visceralchirurgischen Eingriffen im Rahmen der „fast track surgery“ ein standardisiertes und etabliertes Verfahren.

Bei den chronischen Schmerzpatienten und bei den Tumorschmerzpatienten, die in der schmerztherapeutischen Versorgung einen hohen Stellenwert einnehmen, werden u. a. Sympathikus-Blockaden und Neurolysen, auch in Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie durchgeführt, z.B. CT-gesteuerte Coeliacus-Blockaden.

Als weitere Besonderheit ist die Durchführung der Vertebroplastie zu bezeichnen, die z.B. bei Knochenmetastasen der Wirbelsäule zur Stabilisierung und zur Schmerztherapie in Zusammenarbeit mit der Unfallchirurgie durchgeführt wird.

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