Hier wird Ihnen ein erster Eindruck über die wichtigen Themen vermittelt. Bei weiteren Fragen wird man Ihnen auf der Station gern weiterhelfen.

Eintreffen auf der Station

Trotz sorgfältiger Planung unsererseits ist leider nicht immer gewährleistet, dass ein Bett/ Zimmer bei Ihrem Eintreffen sofort und unmittelbar zur Verfügung steht, da Patienten am selben Tag entlassen werden und die Räumlichkeiten für Sie vorbereitet und geputzt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn es zu Wartezeiten kommt.

Dolmetscher

Patienten, die schlecht deutsch sprechen/ verstehen, sollten einen Angehörigen als Dolmetscher mitbringen, da gerade am Aufnahmetag ggf. noch einige Einzelheiten zu klären sind. Auch im Verlauf des stationären Aufenthaltes sollte prinzipiell ein deutsch sprechender Angehöriger als Ansprechpartner erreichbar sein, z.B. telefonisch.

(General-) Vollmacht von Angehörigen

Eine Kopie der notariellen Vollmacht zum Verbleib bei den Unterlagen sollte bei der stationären Aufnahme mitgebracht werden. Aus dieser geht hervor, wer im Einzelnen für welche Lebensbereiche bevollmächtigt ist. Wichtig ist, dass die Vollmacht auch für medizinische Belange gilt. Die bevollmächtigte Person ist in der Regel unser primärer Ansprechpartner.

Geplante Operation

Bei geplanter Operation am selbigen oder folgenden Tag bitte keinen Nagellack auftragen, bitte keinen Schmuck anlegen, dieser muss unmittelbar wieder entfernt werden.

Nach einer Operation

Bewegen Sie sich so viel wie möglich und ärztlich abgesprochen ist, da es dem Kreislauf hilft, Rückenschmerzen reduziert und die durch Liegezeiten verkümmerte Muskulatur wieder trainiert. Gehen Sie z. B. mit Angehörigen auf dem Flur spazieren, holen Sie sich etwas zu trinken aus dem dortigen Servicewagen oder statten Sie der Eingangshalle einen Besuch ab. Beim Verlassen der Station geben Sie bitte dem Pflegepersonal Bescheid.

Essen und Trinken

Ihre Mahlzeiten richten sich nach der Operation und danach, wie lange die Operation schon her ist. Bei der täglichen Visite verordnet der Arzt die entsprechende Kost.

Planung für den Zeitraum nach der Entlassung

Unser aller Ziel ist eine möglichst kurze Aufenthaltsdauer. Machen Sie sich deshalb bitte schon im Vorhinein Gedanken, wie die Betreuung und Versorgung nach der Entlassung (z. B. durch Angehörige, Nachbarschaftshilfe; ggf. Beratungsbedarf durch Sozialdienst/Pflegeüberleitung etc) aussehen soll. Manchmal ist ein betagter Patient, der vorher gerade noch zu Hause zurecht kam, nach der Entlassung nicht mehr dazu fähig und benötigt - vorübergehend oder von Dauer - weitere Hilfe.

Am Entlassungstag

Der übliche Zeitraum der Entlassung ist ca. 09:00 - 10:00 Uhr vormittags. Änderungen sind individuell von ärztlicher oder Ihrer Seite aus verhandelbar. Am Wochenende richtet sich die Entlassung nach dem Zeitpunkt der Visite bzw. der Bereitstellung des Entlassberichtes. In der Regel bekommen Sie ein Exemplar des Entlassberichtes direkt für Ihren einweisenden Arzt in die Hand.

Ärztliche Visiten

Diese finden Mo-Fr. von 7:00 - 7:45 Uhr statt, je nach Station erfolgt im Verlauf des Tages eine zusätzliche Verbandsvisite. Bitte notieren Sie sich Ihre Fragen und sprechen Sie diese bei Visite an. Am Wochenende ist die Visitenzeit je nach Verfügbarkeit der beiden diensthabenden Kollegen sehr variabel. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Ärztliche Sprechzeiten für Angehörige stationärer Patienten

Feste Sprechzeiten können aus organisatorischen Gründen leider nicht angeboten werden, da aufgrund der operativen Tätigkeit jeder Stationsarzt über weite Bereiche des Tages nicht auf der Station verfügbar ist, auch bei Notfalloperationen unvorhergesehen einspringt und ebenfalls als Notarzt oder im Rahmen der Dienstregelung anderweitig eingesetzt ist.

Gesprächstermine werden deshalb individuell nach Bedarf vereinbart. An Wochenenden sind 2 diensthabende Ärzte für alle Stationen, die Notaufnahme, konsiliarische Tätigkeit in anderen Abteilungen und den Operationssaal zuständig, Gesprächstermine am Wochenende können daher nicht angeboten werden.

Pflegepersonal

Das Pflegepersonal tut alles, um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Bitte haben Sie dennoch ein wenig Geduld, wenn ein Wunsch Ihrerseits nicht unmittelbar und sofort erfüllt wird. Sind Sie (i.d.R. nach einer Operation) wieder weitgehend selbstständig, so steht auf dem Flur z.B. immer ein Wagen mit Sprudelwasser, Gläsern, heißem Wasser und Tee, aus dem Sie sich als Patient bedienen können. Das Pflegepersonal darf (und kann auch oft) keine Auskünfte über Diagnosen und Operationsverläufe und den weiteren Ablauf geben. Dies ist ärztliche Aufgabe.