Hallo liebe Kinder,

ich bin Kichi, das Maskottchen der Kinderchirurgie im Klinikum Ludwigsburg.
Ich führe Dich durch diese Seiten und erkläre Dir, was bei uns passiert, wenn Du operiert werden musst.

Op´s können ambulant oder stationär durchgeführt werden. Op ist die Abkürzung für eine Operation. Ambulant bedeutet, dass man nur zur Op morgens kommt und am gleichen Tag wieder nach Hause darf. Wenn man aber stationär bleibt, dann darf man im Krankenhaus übernachten. Das ist so ähnlich, wie wenn ihr in den Urlaub fahrt. Wenn Du noch klein bist, übernachtet Deine Mama oder Dein Papa zusammen mit Dir in einem Zimmer. Am Morgen nach der Operation gibt es - wenn es dem Bauch gut geht und Du nicht an dem Tag operiert wirst - Frühstück (sogar Nutella gibt es auf dem Frühstücksbuffet für die Größeren).

Hier möchte ich euch erzählen, was bei einer stationären Op passiert.

Vorstellung in der Kindernotaufnahme

Kinder-Notfallaufnahme

Leon ist 12 Monate alt. Seit seiner Geburt hat er ein Problem mit dem Bauch. Bis vor kurzem ging es ihm damit ganz gut, aber nun muss man das Problem operativ beseitigen, damit er weiterhin gut wachsen und gedeihen kann. Hier seht ihr, wie er sich in der Ambulanz der Kinderheilkunde vorstellt. Die Schwester nimmt die Daten auf und erklärt, was später noch alles passieren wird. Bereits vor 2 Wochen war Leon mit seiner Mama ambulant da gewesen. Damals hat er die Ärzte der Kinderchirurgie kennengelernt und seine Eltern haben gemeinsam mit ihnen diese OP geplant.

Auf der Kinderstation

Auf dem Weg zur Aufnahme
Beim Wiegen
Spielzimmer
Stationszimmer für Ärzte und Pflege

Auf dem Bild kannst Du sehen, wie Leon mit seiner Mama in unsere Klinik kommt. Hier gehen sie gerade zum Treppenhaus neben dem Spielplatz. Sie gehen jetzt auf die Kinderstation im ersten Stock. Man kann auch mit dem Aufzug in den ersten Stock fahren.
Auf Station meldet die Mama sich bei den Schwestern, und dann wird erst mal die Station gezeigt und gemessen und gewogen. Hier sieht man, wo das Spielzimmer der Ärzte und Pflege ist: Das Stationszimmer.

Und weil Kinder bei uns willkommen sind, gibt es sogar ein Spielzimmer, das zur Station gehört. Da gibt es Bücher, Kuscheltiere und einen Tisch, an dem man malen kann.
Leon ist noch zu klein für den Spielraum. Darum hat Mama ein paar seiner Spielsachen mitgebracht. Na, das neue Zimmer sieht doch ganz passabel aus. Da gibt es einiges zu schauen.Es werden sogar kleine Verbände gemacht - da ist der Pieks auch schon wieder vergessen.

Spielzimmer für Kinder
Spielzimmer füßr Kinder
Auf der Kinderstation
Im Untersuchungszimmer

Vor der Operation

Aber vor der geplanten OP gibt es noch Untersuchungen und Gespräche mit den Kinderchirurgen und den Anästhesisten. Das sind die Ärzte, die für einen guten Schlaf zuständig sind. Herr Dr. Sauter und Frau Dr. Eberlein sind unsere beiden Kinderchirurgen. Auf der Mitarbeiterseite kannst Du Dir Bilder von ihnen anschauen.

Bei der Untersuchung
Ultraschalluntersuchung

Hier siehst du uns beim Ultraschall - auch Sonografie genannt - und beim Untersuchen. Das hat auch gar nicht weh getan.
Dann geht es auch schon bald los. Manchmal müssen die Kinder schon am Vortag kommen, aber meistens reicht es wenn sie am OP Tag aufgenommen werden.

Leon schaut sich manchmal noch recht ängstlich um. Er hat heute nichts zum frühstücken bekommen und hat deswegen ein bisschen Hunger. Es gab ein Bettchen für Leon und ein "Kleidchen", das hinten offen ist zum Anziehen. Das sieht manchmal sehr lustig aus. Aber nun geht es wirklich los. Im Bettchen wird Leon von Station in den OP geschoben. Die Schwester begleitet die zwei.

Im Operationsbereich

Vor der Operation
Im Operationsbereich

Eigentlich findet der kleine Leon alles ganz spannend, aber beim Umziehen war ihm dann doch etwas mulmig zumute gewesen.  

Hier sieht man unseren OP-Bereich. Da gibt es einen Saft, der die Kinder vor der OP dann wirklich müde macht. Dadurch wird der Abschied von der Mama nicht so schwer... So ist Leon schon etwas verträumt, als er dann mit den Ärzten in den Op darf. Größere Kinder dürfen sich den OP schon mal anschauen und Fragen stellen, dann können sie den Eltern und Freunden nachher was erzählen.

Leon selber entdeckt im OP die zwei großen Lampen über sich und lauscht den piepsenden Geräten, dann ist er auch schon eingeschlafen. Sein Stofftier darf er gern mitnehmen. Auch Spieluhren sind im OP jederzeit willkommen!

Nach der Operation

Im Aufwachraum
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Nach der Narkose schlafen die kleinen und großen Kinder erst mal ihren Rausch aus. Die Mama sitzt daneben und darf beim Schlafen und Aufwachen zuschauen. Hier sieht man, wie fit Leon bald schon wieder ist. Aber noch ein zweites kleines Schläfchen nach dem ersten Aufwachen schadet auch nie.
Dann geht es wieder zurück auf Station. Hier gibt es etwas zu trinken und zu essen. Zwar hat Leon im OP bereits alles Wichtige in einer Infusion bekommen, aber das füllt den leeren Magen ja nicht.

Wieder auf der Kinderstation
Wieder auf der Kinderstation

Auf Station bleibt Leon mit seiner Mama dann so lange, bis wieder alles OK ist und die Heilung gut vorangeht. Am Anfang ist das mit viel Schmusen und Ruhe verbunden, aber am Ende ist er gut erholt und er kennt alles so gut, dass viel geschäkert und gelacht wird.

Abschlussuntersuchung

Abschlussuntersuchung

Zum Abschluss gibt es noch eine Untersuchung und dann wird auch schon die Heimreise geplant.

Nach Hause geht Leon dann ganz fröhlich und die Eltern passen noch ein bisschen auf, dass er sich in der kommenden Woche nicht zu sehr anstrengt. Die Abschlusskontrolle erfolgt meist in der nächsten Woche wieder in der Ambulanz, aber das geht alles so schnell, dass es nur ein kurzer freundschaftlicher Abschiedsbesuch wird.

Jetzt geht's heim

Kichi

Kiki