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Klinik für Radioonkologie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin

Apparative Ausstattung


  • Externe Bestrahlung mittels Linearbeschleuniger
    Es stehen zwei identische Linearbeschleuniger (Baujahr 1997, technisch auf den neuesten Stand gebracht 2005) mit je 2 Photonenstufen (6 und 15 MV) und 6 Elektronenstufen (6-18 MeV) zur Verfügung. Die gesamte Anlage ist vernetzt und der Betrieb computerkontrolliert. Für den sicheren Betriebsablauf sorgen abgestufte (tägliche, wöchentliche, ¼ jährliche) dosimetrische Sicherheitschecks durch die abteilungszugehörigen Physiker/Ingenieure und die Herstellerfirma (Siemens). Eingerichtet werden die Bestrahlungsfelder an einem Therapiesimulator, die computergestützte Bestrahlungsplanung erfolgt ausschließlich dreidimensional.
  • Stereotaktische Bestrahlung ("Strahlenchirurgie" entsprechend der GammaKnife Technik).
    Auf Basis computertomographisch oder kernspintomographisch erstellter Datensätze werden unter spezieller Patientenlagerung die Zielpunktkoordinaten von Gefäßmissbildungen im Gehirn, inoperablen Meningeomen, Akustikusneurinomen, Metastasen direkt auf ein Zusatzgerät (System BrainScan Fa. BrainLAB Heinstetten) am Linearbeschleuniger übertragen. Dadurch können ohne zusätzliche Belastung des gesunden Gewebes punktuell höhere therapeutisch wirksame Dosen verabreicht werden. Die Kostenübernahme dieser Behandlung ist durch die Kostenträger gewährleistet.
  • Brachytherapie (Kontaktbestrahlung).
    In speziellen Fällen (z. B. gynäkologische Tumore, Speiseröhrentumore) wird die Strahlenquelle nach präziser Bestrahlungsplanung in Tumornähe gebracht. Es steht ein computerkontrolliertes ferngesteuertes HDR (high dose rate) Nachladegerät (Fa. Nucletron) zur Verfügung. Auch hier arbeitstägliche Sicherheitsschecks bzw. ¼ jährliche Wartung.

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