Accesskeys

Startseite Verbund
Die Suche beschränkt sich immer auf das ausgewählte Haus!
xxxxx
Schriftgröße ändern A A A

Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie

Computertomographie des Schädels und der Wirbelsäule


Computertomographie des Schädels und der Wirbelsäule - Bild 1
Computertomographie des Schädels und der Wirbelsäule - Bild 2

Geräte: Zwei Spiralganzkörper-Computertomographen

  • Somatom plus 4 der Firma Siemens
  • Somatom Sensation 16 der Firma Siemens


Untersuchungsspektrum

  • Untersuchung des Schädels inklusive Gesichtsschädel einschl. Nasennebenhöhlen und Schädelbasis
  • Untersuchungen der Wirbelsäulen inklusive Myelo-CT
  • CT-Angiographien der Halsgefäße und der Hirnbasisarterien
  • CT-gesteuerte Interventionen (z. B. Nervenwurzel-Infiltration oder Injektion in die kleinen Wirbelgelenke zur Schmerztherapie; Gewebsbiopsie zur Diagnosesicherung)
  • Planungscomputertomographien vor Bestrahlung oder Operation


Was versteht man unter Computertomographie?

Bei der Computertomographie (CT) wird ein gebündelter Röntgenstrahl rotierend durch den Patienten geschickt und auf der Gegenseite von einem Empfänger aufgenommen. Ein Computer errechnet aus der Stärke des durch den Patient abgeschwächten Röntgenstrahls die Dichtewerte der untersuchten Organe.
Diese Dichtewerte werden dann auf Grauwerte übertragen, die dann auf einem Bild dargestellt werden. Als Ergebnis resultiert dann ein Schnittbild durch das untersuchte Körperareal. Aus den aufgenommenen Datensätzen lassen sich auch Schnittbilder aus anderen Blickrichtungen, sowie auch dreidimensionale Bilder errechnen.
In manchen Fällen ist es hilfreich ein Kontrastmittel für die Untersuchung zu benutzen. Dies dient dazu krankhafte Strukturen besser von gesundem Gewebe abgrenzen zu können.
Die Computertomographie ist ein sehr wichtiges und äußerst leistungsfähiges Instrument in der Neuroradiologie, zur Krankheitserkennung und insbesondere auch zur Verlaufsbeurteilung von Erkrankungen.
Wenn gleich im Hinblick auf die Beurteilbarkeit des Gehirns die Computertomographie der Magnetresonanztomographie unterlegen scheint, hat diese jedoch einige Vorteile:



  • kürzere Untersuchungsdauer
  • geringere Kosten
  • bessere Überwachungsmöglichkeiten schwerkranker Patienten
  • bessere Beurteilung von Knochenstrukturen


Vorbereitung zur Untersuchung

Eine besondere Vorbereitung zur Untersuchung ist üblicherweise nicht notwendig. Sollte eine intravenöse Kontrastmittelgabe geplant sein, wird Ihr behandelnder Arzt dies mit Ihnen besprechen. Vor einer eventuellen Kontrastmittelgabe bitten wir Sie darum, vier Stunden nichts zu essen oder zu trinken.



Wie wird die Computertomographie durchgeführt?

Sie werden als Patient in eine Umkleidekabine gebeten in der Sie Metallgegenstände, die sich in der Untersuchungsregion befinden ablegen können. Der Computertomograph selbst wird von einem Schaltraum aus durch eine Röntgenassistentin oder einen Arzt bedient. Wenn eine Kontrastmittelgabe notwendig ist wird Ihnen am Arm eine Venenverweilkanüle gelegt. Der Arzt wird die Kontrastmittelgabe mit Ihnen besprechen.
Die eigentliche Untersuchung auf der Sie üblicherweise in Rückenlage auf dem Untersuchungstisch liegen dauert je nach untersuchter Region bzw. untersuchtem Organ zwischen 2 und 15 Minuten. Nach Ende der Untersuchung werden die Bilder am Monitor überprüft und die Untersuchung ist für Sie beendet.