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Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie

Weitere Informationen



Ambulante Vorstellung in der gefäßchirurgischen Sprechstunde

Termine können unter der Telefonnummer 07141/99-67061 oder 07141/99-66401 (Privatpatienten) vereinbart werden. In Notfällen steht der Bereitschaftsdienst 24 Stunden zur Verfügung und ist über den i-Punkt, Tel. 07141-99-90 erreichbar. Außerdem können Sie sich jederzeit mit einem ärztlichen Kollegen verbinden lassen, um eine sofortige Vorstellung des Patienten zu besprechen.

Bei der ambulanten Vorstellung ist es wichtig, dass Sie uns bereits erhobene Befunde zur Verfügung stellen. Dies beinhaltet neben den schriftlichen Befunden auch bereits angefertigte Diagnostik (Angiographien, Röntgenaufnahmen). Wir möchten Sie bitten, diese in Form einer CD oder Ausdrucken mitzugeben. Ebenfalls sehr hilfreich ist eine aktuelle Medikamentenliste des Patienten sowie Unterlagen von vorangegangenen Behandlungen/ Operationen.



Stationäre Aufnahme zur operativen Therapie

Damit die geplante Therapie ohne Probleme durchgeführt werden kann hier einige Informationen:

  • die Aufnahme erfolgt um 08:00 Uhr auf der Station
  • für die stationäre Aufnahme ist ein Einweisungsschein erforderlich
  • eine Bestätigung der stationären Aufnahme und des Bettes ist unter 07141-99-63740 möglich
  • vor der stationären Aufnahme bitten wir bei Risikopatienten (bek. KHK, Z. n. Myokardinfarkt) um eine ambulante kardiologische Risikoeinschätzung (z. B. aktuelle Herzkatheterbefunde, Herzecho, EKG, Lungenfunktionsprüfung etc.)
  • zeitgerecht sollte abgesetzt werden:
    • oralen Antidiabetika vom Biguanid-Typ: Metformin (z. B. Siofor, Glucophage u. a.) 48 Stunden vor der geplanten Operation und ggf. Einleitung einer alternativen Therapie
    • oralen Antikoagulantien (Marcumar) und Umstellung auf niedermolekulares Heparin eine Woche vor der geplanten Intervention und Kontrolle der Gerinnungswerte
  • wir bitten um die Mitgabe von relevanten Befunden; insbesondere bei Rezidiv-Eingriffen um die Mitgabe alter OP-Berichte und Arztbriefe


Ambulante Operation

  • die Vorstellung erfolgt am OP-Tag nüchtern
  • der Patient sollte, falls kein anderer Zeitpunkt vereinbart wurde, um 07:00 Uhr auf der Station sein
  • wir benötigen eine aktuelle Überweisung
  • die Prämedikation und Aufklärung ist vorher ambulant bereits erfolgt
  • wir bitten um das zeitgerechte Absetzen von:
    • oralen Antidiabetika vom Biguanid-Typ: Metformin (z.B. Siofor, Glucophage u.a.) 48 Stunden vor der geplanten Intervention
    • oralen Antikoagulantien (Marcumar) und Umstellung auf niedermolekulares Heparin eine Woche vor der geplanten Intervention unter Kontrolle der Gerinnungswerte.


Angiographie / PTA / Stent-Implantation

Wir bitten um Mitgabe folgender Unterlagen bzw. Beachtung folgender Besonderheiten:

  • Einen Überweisungsschein des Hausarztes oder des entsprechenden Facharztes an die Röntgenabteilung zur Durchführung der Untersuchung
  • Aktuelle Quick- und Thrombozytenwerte, der Quickwert muss als Vorraussetzung für die Durchführbarkeit in optimaler Technik mehr als 60% und die Thrombozytenzahl mehr als 100.000 /mm3 betragen. Wir bitten Sie daher um geeignete Anpassung der Antikoagulation (z. B. Marcumar®).
  • Aktuelle Schilddrüsenwerte bei Schilddrüsenfunktionsstörungen bzw. vorbekannter Schilddrüsenautonomie müssen wegen den geplanten Injektion jodhaltiger Kontrastmittel folgende Laborparameter vorliegen: TSH, fT3, fT4. Liegt eine zwingende Indikation zur Angiographie vor, so kann bei latenter Hyperthyreose unter entsprechender Suppression (Irenat®) eine Angiographie mit jodhaltigen Kontrastmitteln durchgeführt werden. Bei manifester Hyperthyreose ist die Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel jedoch kontraindiziert.

Vorbehandlung mittels Irenat®: 3 Tage Vor- und 10 Tage Nachbehandlung mit 4 x 30 Tropfen. Orale Antidiabetika vom Biguanidtyp (z. B. Glucophage®, Mediabet®, Metformin®) müssen 2 Tage vor bis 2 Tage nach der Untersuchung abgesetzt werden, da in Kombination mit einem jodhaltigen Kontrastmittel die Gefahr einer Lactazidose besteht. Bei Bedarf sollte eine geeignete alternative Medikation eingeleitet werden. Aktuelles Serumkreatinin zum Ausschluss einer für die Kontrastmittelgabe relevante Nierenfunktionsstörung. Liegt der Wert über 1,5 mg/dl, bitten wir um telefonische Rücksprache unter der nachfolgend angegebenen Rufnummer.



Für Rückfragen


Ärztlicher Direktor Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Klinikum Ludwigsburg

PD Dr. med. Wilhelm Kersjes

PD Dr. med. Wilhelm Kersjes
Tel. 07141-99-65601
Fax 07141-99-65619
E-Mail: wilhelm.kersjes(at)kliniken-lb.de



Medikamentenplan Allergiepass Kardiologische Untersuchungsergebnisse

Wird die Untersuchung ambulant durchgeführt erfolgt die postinterventionelle Überwachung über 4 Stunden im Hause. Hiernach sollte die anschließende häusliche Versorgung des Patienten für 24 Stunden gewährleistet sein. Bei Patienten mit besonderen Risiken kann die Untersuchung mit anschließender stationärer Aufnahme geplant werden. Ergibt sich die stationäre Aufnahme nicht aus anderen Gründen (z. B. geplante nachfolgende Operation), ist in diesem Fall bei komplikationslosem Verlauf mit einer Entlassung am Morgen des Folgetages zu rechnen.



Carotiseingriffe

Nachsorge
Hier noch einige allgemeine Richtlinien und Empfehlungen zur postoperativen Nachsorge: Diese Angaben sind lediglich Richtwerte. Wir bitten Sie, die Empfehlungen in den Entlassberichten zu beachten, diese können in Einzelfällen abweichen:

  • Dauerhafte Thrombozytenaggregationshemmung (z. B. ASS 100mg)
  • Regelmäßige Duplex/Doppler-Kontrollen, zunächst nach ½ Jahr und dann in jährlichen Abständen


Eingriffe bei pAVK

Nachsorge
Hier noch einige allgemeine Richtlinien und Empfehlungen zur postoperativen Nachsorge: Diese Angaben sind lediglich Richtwerte. Wir bitten Sie, die Empfehlungen in den Entlassberichten zu beachten, diese können in Einzelfällen abweichen:

  • bei Anschluss oberhalb des Kniegelenks (PI): dauerhafte Thrombozytenaggregationshemmung (z. B. ASS 100mg)
  • bei Anschluss unterhalb des Kniegelenks (PIII oder crural): Marcumarisierung (INR 2-3) oder dauerhafte Thromboyztenaggregationshemmung nach Entlassbericht
  • Dopplerverschlussdruckmessung 6 Wochen postoperativ, danach in halbjährlichen Abständen bzw. bei Befundverschlechterung immer zeitnah.
  • bei zentralen Eingriffen bei pAVK (z. B. Beckenschlagader, Hauptschlagader): dauerhafte Thrombozytenaggregationshemmung (z. B. ASS 100mg). Zusätzlich zu den oben genannten Untersuchungen und Medikation, sonographische Kontrolle zum Ausschluss eines Anschlussaneurysmas in jährlichen Abständen.


Aortenchirurgie konventionell

Nachsorge
Hier noch einige allgemeine Richtlinien und Empfehlungen zur postoperativen Nachsorge: Diese Angaben sind lediglich Richtwerte. Wir bitten Sie, die Empfehlungen in den Entlassberichten zu beachten, diese können in Einzelfällen abweichen:

  • sonographische Kontrolle zum Ausschluss eines Anschlussaneurysmas in jährlichen Abständen


Aortenchirurgie endovaskulär

  • regelmäßige Dünnschicht-CT-Kontrollen der gesamten Aorta zum Ausschluss einer Migration oder Endoleckage, zunächst postoperativ, dann nach einem halben Jahr, danach in jährlichen Abständen
  • Konventionelle Röntgenaufnahmen zum Ausschluss eines Stentbruches, in jährlichen Abständen
  • bei erhöhten Nierenretentionswerten kann je nach Endograft-Fabrikat auch eine MRT-Kontrolle erfolgen, ggf. auch eine ausschließliche sonographische Kontrolle
  • Wir bitten Sie bei diesem Behandlungsverfahren sorgfältig auf eine regelmäßige Kontrolle zu achten und die Patienten mit den Befunden in unserer Sprechstunde vorzustellen
  • hier ergeben sich häufig Abweichungen von o.g. Schema, welche dann unter Empfehlungen im Entlassbericht vermerkt sind.


Varizenchirurgie

Nachsorge
Hier noch einige allgemeine Richtlinien und Empfehlungen zur postoperativen Nachsorge: Diese Angaben sind lediglich Richtwerte. Wir bitten Sie, die Empfehlungen in den Entlassberichten zu beachten, diese können in Einzelfällen abweichen:

  • Kompressionsbehandlung mit oberschenkellangen Kompressionsstrümpfen der Klasse II für 6 Wochen postoperativ (3 Wochen 24h, dann 3 Wochen tagsüber)
  • In Einzelfällen Thromboseprophylaxe postoperativ