Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
Leistungsspektrum
Schwerpunkte
Interdisziplinäre IntensivstationInterdisziplinäre Intensivstation
Fächer
- alle operativen Fächer
- Klinik für Neurologie
- nicht-kardiologische Patienten der Inneren Medizin
Schwerpunkte
- Neurochirurgie
- Patienten mit schweren Infektionen
- polytraumatisierte Patienten
- Intoxikationen
- gastroenterologische Notfälle
- langzeitbeatmete Patienten
ARDS - Lungenversagen
- Neurologie
Die unter anästhesiologischer Leitung geführte interdisziplinäre Intensivstation mit 18 Betten wird von zwei Oberärzten, zwei Fachärzten und einem ärztlichen Schichtdienst rund um die Uhr betreut.
Es werden sämtliche intensivmedizinische Verfahren nach den Kriterien der Evidence-Base-Medizin durchgeführt. Betreut werden intensivtherapiepflichtige Patienten aller operativen Fächer, der neurologischen Klinik und auch nicht-kardiologische Patienten der Inneren Medizin.
Schwerpunkte sind die Patienten der Neurochirurgie, Gefäßchirurgie, Patienten mit schweren Infektionen und polytraumatisierte Patienten. Aus den medizinischen Kliniken werden Patienten mit Intoxikationen, gastroenterologische Notfälle und langzeitbeatmete Patienten behandelt.
Neben den klassischen Verfahren der Intensivmedizin kommen auch weitere spezifische Therapieoptionen zum Einsatz. Darunter fallen zum Beispiel die spezielle Überwachung der Funktion des zentralen Nervensystems (EEG, evozierte Potentiale, Hirndruckmessung) und der Myocardfunktion mittels erweitertem Monitoring (Pulmonaliskatheter, PiCCO Systeme, bedside-PCT, TEE).
Therapeutisch wird bei uns auch kontrollierte Hypothermie bei Zuständen nach Reanimation eingesetzt.
Auch aufwändige Therapien wie Lungenersatzverfahren z.B. in Form von PECLA und ECMO sowie Leberersatzverfahren „MARS“ und die Behandlung mit aktiviertem Protein C werden bei uns bei entsprechenden Indikationen durchgeführt.
Seit 2007 wird im Rahmen der hämostaseologischen "point-of-care"-Diagnostik das bettseitige ROTEM-Verfahren eingesetzt, welches eine schnelle und zielgerichtete Erkennung und die adäquate Therapie der komplexen Gerinnungsstörungen erlaubt.
Qualitätssichernde Maßnahmen
- Beteiligung am externen Qualitätssicherungsverfahren zur Erfassung von Pneumonien bei beatmeten Patienten durch das nationale Referenzzentrum in Berlin seit 1997
- Beteiligung an der externen Qualitätskontrolle der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) durch Erfassung des Kerndatensatzes Intensivmedizin
- Erfassung der AVBs gemäß Kerndatensatz der DGAI
- Teilnahme am QUIPS-Projekt zum Benchmarking der postoperativen Schmerztherapie.

