Projekte - Neuer Hubschrauberlandeplatz
Hubschrauberlandeplatz Ansicht 03

Planung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes am Klinikum Ludwigsburg

Das Klinikum Ludwigsburg verfügt über einen Hubschrauberlandeplatz, der sich direkt über der Notaufnahme und in unmittelbarer Nähe zum Röntgen und OP befindet.

Folgende Prämissen und Kriterien sind für den Hubschrauberlandeplatz am Klinikum Ludwigsburgvon grundlegender Bedeutung:

  • Hubschrauberlandungen sind für das Klinikum Ludwigsburg unverzichtbar, da das Klinikum im Bereich der Notfallversorgung als Maximalversorger eine überregionale Schlüsselposition hat.
  • Kurze Wege und damit schnellstmögliche Verbringung der Patienten vom Landeplatz in die Notaufnahme oder in weitere Behandlungseinheiten

Eine Erneuerung des Hubschrauberlandeplatzes ist notwendig, weil sich internationale und nationale Vorschriften für den Flugbetrieb und die Landeplätze geändert haben und daher mittelfristig Hubschrauberlandungen auf dem bestehenden Landeplatz nicht mehr möglich sein werden. Der bestehende Landeplatz und dessen An-und Abflugsektoren erfüllen beispielsweise nicht mehr die strengen Maßstäbe und Anforderungen der bereits geltenden luftrechtlichen Vorschriften. Diese Vorschriften können nur durch einen neuen Hubschrauberlandeplatz mit deutlich vergrößerter und angehobener Landeplattform erreicht werden.

Die Kliniken haben verschiedene Sachverständige in die Planung einbezogen, die in Form von Gutachten luftrechtliche Aspekte, die Lärmemission, Licht- und Schattenverhältnisse und den Brandschutz untersucht haben. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Errichtung eines Landeplatzes auf dem Gebäudeteilneben der Notaufnahme die allerbesten Voraussetzungen bietet, die gesetzlichen und betrieblichen Anforderungen umzusetzen. In diesem Gebäudeteil sind derzeit die Mitarbeiter-Cafeteria und Teile der Verwaltung des Klinikums untergebracht. Der neue Hubschrauberlandeplatz wird auf einer autarken Stahlkonstruktion liegen, die von vier Stützen getragen wird und unabhängig vom darunter liegenden Gebäude ist. Er liegt etwa 10 Meter höher als der bisherige Landeplatz. Die Lärmbelastung würde sich damit bei Umsetzung dieser Variante im Vergleich zur Ist-Situation etwas reduzieren. Über einen verlängerten Gang, der an einen Aufzug anschließt, wird der Patient auf direktem und möglichst kurzem Wege im Klinikum zur weiteren Behandlung transportiert.