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Hubschrauberlandeplätze


Ausgangssituation

Hubschrauberlandeplätze Ausgangssituation - Bild 1
Hubschrauberlandeplätze Ausgangssituation - Bild 2

Das Klinikum Ludwigsburg verfügt derzeit über einen Hubschrauberlandeplatz. Dieser befindet sich auf dem Dach des Baus 13, in dem auch die Notaufnahme untergebracht ist. Dies hat zur Folge, dass während der Bauphase zur Erweiterung der Notaufnahme dieser Landeplatz stillgelegt und ein Ausweichlandeplatz auf dem Klinikgelände geschaffen werden muss.

Hubschrauberlandeplätze an Krankenhäusern unterliegen strengen rechtlichen Vorgaben (Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Genehmigung der Anlage und des Betriebs von Hubschrauberlandeplätzen), die im Laufe der Jahre immer wieder verändert und verschärft werden. Die entsprechenden Rechtsvorschriften gelten aber nur so lange, wie der Landplatz nicht beispielsweise durch eine Baumaßnahme verändert wird. Dann greifen die jeweils neuen Fassungen dieser Vorschriften. Durch den geplanten Erweiterungsbau der Notaufnahme fällt dieser Bestandsschutz für den Landeplatz am Klinikum Ludwigsburg weg und es greifen aktuellere, schärfere Rechtsvorschriften für Hubschrauberlandeplätze. Dies hat nicht nur zur Folge, dass die Beschaffenheit der Landeplattform verändert werden muss, sondern auch höhere Anforderungen der Aufsichtsbehörden an die Anflugfläche (umliegendes Gelände) und deren Beschaffenheit erfüllt werden müssen.



Lösung – Veränderung der Hubschrauberlandeplätze

Hubschrauberlandeplätze - Bild 1
Hubschrauberlandeplätze - Bild 2

In einer ersten Planung ist vorgesehen, den Hubschrauberlandeplatz auf Bau 13 (siehe Bauprojekt Notaufnahme) zu belassen, ihn aber um eine Ebene zu erhöhen und gemäß aktueller Vorschriften zu vergrößern. Die Anhebung und Vergrößerung des Landeplatzes führen trotz einer Zunahme der Flugbewegungen dazu, dass die Menge des Gesamtgeräusches – die Schallimmission – insgesamt nicht zunimmt. Ein Ausweichlandeplatz für den Zeitraum des Erweiterungsbaus könnte mit Hilfe einer Stahlkonstruktion auf dem Dach des Parkhauses am Klinikum entstehen. Durch die weite Entfernung dieses Landeplatzes von der Notaufnahme, dem Schockraum, der Intensivstation und den anderen für die Notfallversorgung wichtigen medizinischen Bereichen wäre dieser Standort nur eine vorübergehende Lösung. Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus würde er als Not-Landeplatz aufrecht erhalten werden.

Es werden derzeit auch noch weitere Alternativen für die Hubschrauberlandungen am Klinikum auf ihre Realisierbarkeit untersucht.



Lageplan Hubschrauberlandeplätze