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Ausgangssituation


Ausgangssituation - Bild 1
Ausgangssituation - Bild 2

In der Notfallversorgung am Klinikum Ludwigsburg gibt es derzeit zwei Anlaufstellen: Die Notaufnahme und die Unfallaufnahme. Diese liegen zwar nebeneinander, sind aber dennoch räumlich voneinander getrennt und werden durch zwei Eingänge betreten. Durch eine Zunahme der Patienten in den zurückliegenden Jahren haben sich mehrere Problempunkte ergeben, die dringend gelöst werden müssen.

Problempunkte:

  1. Eingänge: Gehfähige Patienten müssen selbst den richtigen Eingang wählen und einschätzen, ob sie ein unfallchirurgischer oder internistischer Notfall sind.
  2. Fehlende Behandlungsplätze: Die insgesamt nur 18 Behandlungsplätze reichen zur Bewältigung der stetig steigenden Notfallpatienten (1998: 33.333 Patienten2010: 50.199 Patienten) nicht mehr aus.
  3. Logistik: Zunahme der Liegendtransporte, damit Zunahme der Fahrzeuge, dadurch wiederum weniger Platz in der Fahrzeughalle, mit der Folge, dass manche Patienten auf der Straße – und dies auch im Winter bei Kälte – entladen werden müssen.
  4. Baulicher Zustand: Die Behandlungsplätze sind in einem baulichen Zustand, der nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Untersuchungsräume und Datenschutz entspricht.

Seit 2007 hat man in mehreren Projekten versucht, diese Entwicklung durch personelle und organisatorische Optimierungen aufzufangen: Einheitliche ärztliche und pflegerische Leitungen für beide Notaufnahmen, bessere Verzahnung der Pflegeteams, Entlastung der Mitarbeiter von Verwaltungsaufgaben, optimiertes Belegungsmanagement und bessere Patientensteuerung unter Einbeziehung umliegender Krankenhäuser. Doch dies reicht für eine qualitativ adäquate Versorgung der Notfallpatienten nicht aus. Eine bauliche Erweiterung und eine dadurch mögliche weitere Optimierung der Prozesse sind unabdingbar. Deshalb wurde die Planung einer gemeinsamen, interdisziplinären Notaufnahme erstellt.