Projekte - Aufstockung Psychiatrie
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Auf dem Dachgeschoss der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin im Klinikum Ludwigsburg soll ein weiteres Geschoss entstehen, in das bereits vorhandene Therapieräume aus dem Erdgeschoss verlegt werden. Das neue Geschoss wird kein Vollgeschoss werden und maximal 75% der Fläche des darunter liegenden heutigen Dachgeschosses einnehmen.Die freiwerdende Fläche im Erdgeschoß wird anschließend genutzt, um die geschützte Station U1R zu erweitern.

Mittlerweile fanden zwei Informationsveranstaltungen für die Anwohner der Rosen- und Anlagenstraße statt. Dabei wurde von den Anwohnern die nächtliche Lärmbelästigung insbesondere durch rauchende Patienten an der Rosenstraße sowie die Verschattung der anliegenden Gebäudeangesprochen. Diese Hinweise wurden aufgenommen und in die weitere Planungen einbezogen.

Lärmbelästigung

Seitens des Teams der Klinik für Psychiatrie wird seit kurzer Zeit verstärkt darauf geachtet, dass sich ab dem späten Abend keine Patienten im Freien aufhalten und die Fenster geschlossen werden. Hier zeichnet sich bereits eine erste Verbesserung ab.

Darüber hinaus werden schallhemmende Maßnahmenin die weitere Planung einfließen. Der derzeitige schalldurchlässige Zaun an der Rosenstraße soll durch schallreduzierende Maßnahmen z.B.  mit Schallschutzelementenverbessert werden. Zudem könnte eine zusätzliche Begrünung dieses Zauns zu einer weiteren Schallreduzierung beitragen. Als eineweitere Maßnahme zur Reduzierung der Lärmbelästigung wird die Einrichtung einer zusätzlichen nächtlichen Rauchmöglichkeit an der gegenüberliegenden, abgewandten nördlichen Gebäudeseite überlegt.

Verschattung

Um herauszufinden, welche Auswirkungen die Aufstockung auf die Sonneneinstrahlung auf die Nachbargebäude in der Anlagen- und Rosenstraße hat, wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dabei wurde festgestellt, dass die in der DIN-Norm 5034 zur Sonneneinstrahlung vorgegebenen Werte eingehalten werden und im Vergleich zu heute die direkte Sonneneinstrahlung pro Tag nur um rund eine halbe bis maximal eine Stunde reduziert wird.

Die im Rahmen der Informationsveranstaltungen gezeigten Folien und das Gutachten zur Verschattung können hier eingesehen werden.

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